Die britische Regierung hat eine Erhöhung der Lizenzgebühren für die meisten Glücksspielanbieter um 25 % bestätigt, die zum 1. Oktober 2026 in Kraft tritt. Die zusätzlichen Einnahmen werden den Betrieb der UK Gambling Commission unterstützen.
Geltungsbereich und Ausnahmen
Die Gebührenerhöhung gilt für jährliche Lizenzgebühren, persönliche und ergänzende Lizenzen sowie Maschinenbewilligungen. Sie umfasst auch Lizenzänderungen und Änderungen der Unternehmenskontrolle. Charity-Lotterien sind von der Preiserhöhung ausgenommen.
Buchmacher werden einer neuen Gebührenstruktur gegenüberstehen, die auf der Bruttospielertrag (Gross Gaming Yield) basiert. Anbieter mit einem jährlichen GGY von über 1,6 Milliarden Pfund zahlen den Höchsttarif. Branchenvertreter haben ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht und auf die bereits hohen Betriebskosten verwiesen.
Regierungsbeamte betonen, dass Lizenzgebühren nur einen kleinen Teil der Anbietererlöse ausmachen und den Markt nicht kritisch beeinträchtigen werden.