PlayCity geht Partnerschaft mit Kick ein, um illegale Werbeanzeigen für Glücksspiele zu blockieren
Oliver Fletcher2. Juli 2026
Die ukrainische Glücksspielbehörde PlayCity hat direkte Kommunikationskanäle mit dem Streaming-Dienst Kick und anderen digitalen Plattformen eingerichtet, um nicht autorisierte Wetbewerbungen zu entfernen. Die Initiative wurde am Montag gestartet, um dem zunehmenden Einsatz von Social Media durch lizenzlose Anbieter zu begegnen.
Nach dem neuen Rahmenwerk wird PlayCity mit TikTok, YouTube, Meta, Twitch, Viber, Google und Kick – einem 2022 gestarteten Live-Streaming-Dienst – zusammenarbeiten, um Inhalte zu überprüfen und nicht konforme Konten einzuschränken. Die Behörde hat 425 öffentliche Beschwerden geprüft, die über ein im vergangenen Monat eingeführtes Online-Formular eingereicht wurden, darunter 19 Meldungen im Juni.
Diese Überwachung hat bereits zur Sperrung von 37 Social-Media-Kanälen geführt, die ein Publikum von über 895.000 Followern erreichen. Zwei Kick-Streams wurden in der letzten Woche nach Warnungen der Behörde entfernt, was zu einer Gesamtzahl von 785 eingeschränkten Profilen seit Beginn der Kampagne beitrug.
Durchführungsverfahren und Sanktionen
Die Konformitätsprüfung erfolgt in zwei Phasen. Die Plattformen erhalten zunächst Hinweise zur Entfernung von verdächtigen Inhalten, wonach PlayCity die hinter den Inhalten stehenden Werbetreibenden untersucht. Nachgewiesene Verstöße führen zu Geldbußen von etwa 5,2 Millionen Hrywnja (155.678 US-Dollar) pro Verstoß. Wenn die öffentlichen Register das verantwortliche Unternehmen nicht identifizieren, unterstützen Strafverfolgungsbehörden die weitere Untersuchung. Laut dem ersten Jahresbericht von PlayCity verhängte die Behörde im vergangenen Jahr Bußen in Höhe von über 988 Millionen Hrywnja für allgemeine Rechtsverstöße und rund 80 Millionen Hrywnja für Werbeeinzelverstöße. Beschwerdeführer werden benachrichtigt, wenn die gemeldeten Inhalte nicht die gesetzliche Definition von Glücksspielwerbung erfüllen.