Plattformbetreiber von Glücksspielen stoßen bei der Vorbereitung auf den Launch häufig auf fünf wiederkehrende Lizenzierungs- und Compliance-Fehler. Diese administrativen Fehler verursachen in der Regel Kosten, die die ursprüngliche Lizenzgebühr übersteigen.
Häufige operative Fehler
Das erste Problem besteht darin, eine Rechtsordnung auszuwählen, die nicht mit dem Zielmarkt übereinstimmt. Während die Lizenz genehmigt wird, lehnen Zahlungsanbieter die Einrichtung oft ab, da die regulatorische Region nicht mit der tatsächlichen Herkunft des Traffics übereinstimmt. Ein weiterer häufiger Fehler tritt auf, wenn Betreiber einen Zahlungsanbieter auswählen, bevor sie die unternehmerische Compliance-Struktur etabliert haben. Diese Diskrepanz führt dazu, dass Onboarding-Verfahren für mehrere Monate zum Stillstand kommen.Administrative Dokumentation stellt ebenfalls regelmäßige Komplikationen dar. Bankunterlagen, die ohne eine bestätigte Lizenznummer eingereicht werden, werden wiederholt abgelehnt, wodurch sich die Papierkram-Fristen von Tagen auf Wochen verlängern. Darüber hinaus stützen sich Geldwäschebekämpfungsrichtlinien häufig auf Standardvorlagen statt auf spezifische Anforderungen der Rechtsordnung.
Solche Dokumente bestehen in der Regel erste Überprüfungen, scheitern jedoch bei Audits, die sechs Monate später durchgeführt werden. Das letzte wiederkehrende Problem betrifft Launch-Budgets, die nur die Lizenzgebühr berücksichtigen und keine Reserve für Bankverzögerungen, alternative Zahlungsanbieter oder obligatorische Compliance-Überarbeitungen vorsehen.
Eine detaillierte Analyse dieser fünf operativen Herausforderungen und ihrer entsprechenden Lösungen wird am 11. August veröffentlicht. Die Registrierung für die Sitzung ist weiterhin möglich.